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Starke Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft im Ju-Jutsu in Erkelenz

Unter der Betreuung von René Worien gingen die Athletinnen und Athleten des Einbecker Judo Clubs am 27. und 28. Juni bei der Deutschen Meisterschaft im Ju-Jutsu in Erkelenz an den Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen von rund 36 °C am Samstag und etwa 31 °C am Sonntag war nicht nur von den Kämpferinnen und Kämpfern, sondern auch vom Trainer an der Matte Höchstleistung gefragt. René Worien leistete unter diesen Bedingungen hervorragende Arbeit, stellte seine Athletinnen und Athleten optimal auf ihre Kämpfe ein und setzte die richtigen Ansprachen um sie bestmöglich auf ihrem Weg zu ihren Erfolgen zu unterstützen.

Am Samstag ging Amelie Rother in der Altersklasse U21 bis 63 kg an den Start. Für sie war es die erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft.

Direkt im ersten Kampf traf sie auf eine Bundeskaderathletin, die amtierende Europameisterin und Vizeweltmeisterin ist. Trotz einer engagierten Leistung musste sie sich durch Full Ippon geschlagen geben. Den zweiten Kampf verlor sie anschließend mit 10:6 Punkten. Am Ende belegte Amelie einen starken 7. Platz und sammelte wichtige Erfahrungen auf höchstem nationalen Niveau.

Am Sonntag startete Mia Hoffmann erstmals in der U21-Gewichtsklasse bis 57 kg. Im vergangenen Jahr hatte sie in der U18 bereits den Vize deutschen Titel erreicht

Einen besseren Einstand in der neuen Altersklasse hätte sie kaum feiern können. Ihren ersten Kampf gewann sie bereits nach 58 Sekunden durch Full Ippon.

Im zweiten Kampf traf Mia auf die Drittplatzierte der Deutschen Meisterschaft des vergangenen Jahres. Nach einem spannenden und ausgeglichenen Duell setzte sie sich mit 9:8 Punkten durch.

Im Halbfinale stand ihr die Deutsche Vizemeisterin des Vorjahres gegenüber. Auch hier ließ Mia keine Zweifel aufkommen und gewann den Kampf bereits nach 1:04 Minuten durch Full Ippon.

Im Finale wartete schließlich eine Bundeskaderathletin, die im vergangenen Jahr den 3. Platz bei der Weltmeisterschaft belegte. Trotz großem Kampfgeist musste sich Mia mit 22:8 Punkten geschlagen geben.

Mit drei überzeugenden Siegen und einer Finalteilnahme sicherte sie sich erneut den Titel der Deutschen Vizemeisterin – diesmal bereits in ihrem ersten Jahr in der U21.

Bei den Erwachsenen bis 62 kg ging Rico Haas an den Start.

Seinen ersten Kampf gewann Rico bereits nach 2:27 Minuten durch Full Ippon.

Im zweiten Kampf wartete mit einem ehemaligen Vizeweltmeister von 2019 ein hochkarätiger Gegner. Rico zeigte eine starke Leistung und gewann souverän mit 10:3 Punkten.

Im dritten Kampf traf er auf seinen langjährigen Kontrahenten aus dem Bundeskader. Nach einem äußerst engen Duell musste sich Rico denkbar knapp mit 8:7 Punkten geschlagen geben.

Den vierten und letzten Kampf gewann Rico durch die Disqualifikation seines Gegners.

Da in seiner Gewichtsklasse im Modus „Jeder gegen jeden“ gekämpft wurde und kein Athlet ungeschlagen blieb, reichten Rico seine Ergebnisse zum Gesamtsieg. Nach drei Deutschen Vizemeistertiteln in Folge gelang ihm nun endlich der große Durchbruch: Rico Haas ist Deutscher Meister 2026.

Die Leistungen aller drei Athletinnen und Athleten sind umso höher einzuschätzen, da die Deutsche Meisterschaft bei extremen Temperaturen stattfand. Mit einem Deutschen Meistertitel, einem Deutschen Vizemeistertitel und einer starken Premierenteilnahme auf nationaler Ebene blickt das Team auf ein äußerst erfolgreiches Meisterschaftswochenende zurück.

Ein besonderer Dank gilt Trainer René Worien, der seine Athletinnen und Athleten während des gesamten Wettkampfs mit großem Engagement betreute und maßgeblich zum erfolgreichen Abschneiden des Teams beitrug.

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