Heute war es so weit: Für eine Auswahl des Einbecker Judo-Clubs stand mit den Landes-Einzelmeisterschaften (LEM) in Niedersachsen der bisherige sportliche Höhepunkt des Jahres auf dem Programm. In einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld stellten sich unsere Athletinnen und Athleten der Herausforderung auf Landesebene – für alle Beteiligten eine Premiere in ihrer (zumeist) noch jungen Wettkampfkarriere.
Mut und Einsatzbereitschaft im Fokus
Auch wenn es dieses Mal noch nicht für einen Platz auf dem Podium gereicht hat, zog das Trainerteam ein durchweg positives Fazit. Der Fokus lag bei diesem ersten Auftritt auf der großen Bühne nicht auf den nackten Ergebnissen, sondern auf dem Mut, sich der starken Konkurrenz aus ganz Niedersachsen zu stellen.
„Der Schritt von regionalen Turnieren hin zu einer Landesmeisterschaft ist groß. Man trifft hier auf die Spitze des Verbandes. Dass unsere Kämpfer dort mitgehalten und wertvolle Erfahrungen gesammelt haben, ist viel wichtiger als jede Medaille“, so die Trainer nach den Kämpfen.
In spannenden Duellen zeigten die Einbecker Judoka gute Ansätze und eine starke Moral. Viele Kämpfe wurden erst in der Schlussphase entschieden, was beweist, dass das technische Niveau vorhanden ist. Oft fehlte lediglich das Quäntchen Routine, das man nur durch genau solche Einsätze auf hohem Niveau gewinnt.
Wir sind stolz auf unsere Kämpferinnen und Kämpfer Alina Keppler, Amelie Rother, Jana Rohmeier, Liana Werner, Maya Sternberg, Noah Witschenbach und Malte Dahlmann, die den Verein würdig vertreten haben. Die gesammelten Erfahrungen sind das Fundament, auf dem wir bei den kommenden Turnieren aufbauen werden.